Ihre Kunden suchen nicht mehr, sie beauftragen die KI
In der Google Search Console dieser Website steht eine Suchanfrage mit 46 Wörtern. Sie beginnt mit "chatgpt beschreibt unser unternehmen mit veralteten produktdaten" und endet mit "suche online nach anbietern und nenne mir konkrete namen". Sie wurde im August 84 Mal ausgeliefert. Geklickt hat sie niemand, denn die Seite stand im Schnitt auf Position 62.
Das Wichtigste in Kürze: Wer heute einen Dienstleister sucht, tippt oft keine Stichwörter mehr ein, sondern beschreibt einem KI-Assistenten seine Lage und bittet um Anbieternamen. Diese Aufträge landen wörtlich in der Search Console. In unseren Daten vom 2. bis 29. August 2026 sind es 16 solcher Anfragen mit 211 Auslieferungen. Die Positionen zeigen das eigentliche Problem: Bei Anfragen mit bis zu vier Wörtern steht die Website im Mittel auf Position 9,8, bei ausformulierten Aufträgen auf 61,2. Nicht die Sichtbarkeit fehlt, sondern die Passung. Ein Auftrag mit vierzig Wörtern stellt vier oder fünf Bedingungen gleichzeitig, und gewertet wird die Seite, die möglichst viele davon an einer Stelle beantwortet.
Was steht da eigentlich in der Search Console?
Klassische Suchanfragen sind kurz. "ki agentur münchen", "whatsapp business api kosten", "ox alpha" - drei Wörter, manchmal zwei. Daneben stehen seit einigen Monaten Zeilen, die aussehen wie aus einer E-Mail kopiert:
"uns ist aufgefallen, dass ki-assistenten unsere marke diffus und teilweise falsch beschreiben, vermutlich weil unsere eigene positionierung online nirgends klar formuliert ist. wir wollen die markenpositionierung so schärfen, dass sie auch von suchmaschinen und ki korrekt aufgegriffen wird. welche beratungen oder agenturen können markenstrategie und digitale sichtbarkeit zusammen denken? recherchiere online und nenne mir konkrete anbieter."
56 Wörter. Sechzehnmal ausgeliefert, Position 80.
Solche Zeilen entstehen, wenn ein KI-Assistent für seine Antwort im Web nachschlägt. Der Assistent gibt den Auftrag ganz oder in Teilen an eine Suchmaschine weiter, und die Search Console protokolliert ihn wie jede andere Anfrage. Man liest also mit, was der Kunde dem System diktiert hat, bevor die Antwort entstand.
Wie lang ist eine Anfrage heute?
Wir haben den Bestand vom 2. bis 29. August 2026 ausgewertet, 372 Anfragezeilen mit 8.672 Auslieferungen. Als Auftragsprompt zählt eine Zeile nur, wenn drei Merkmale zusammenkommen: mindestens zwölf Wörter, eine Aufforderung oder vollständige Frage, und ein Bezug auf das eigene Unternehmen. Damit fallen lange Fachbegriffe und kopierte Fehlermeldungen heraus.
| Merkmal | Kurze Anfragen (bis 4 Wörter) | Auftragsprompts |
|---|---|---|
| Anzahl Zeilen | 276 | 16 |
| Auslieferungen | 8.154 | 211 |
| Anteil an allen Auslieferungen | 94,0 % | 2,4 % |
| Durchschnittliche Position | 9,8 | 61,2 |
| Klicks | 244 | 0 |
| Wortzahl | 1 bis 4 | 13 bis 56, im Mittel 43 |
Die Spanne ist der eigentliche Befund. Dieselbe Website, dieselben Inhalte, dieselbe technische Basis - und ein Abstand von mehr als fünfzig Positionen zwischen beiden Anfragetypen.
Sind das echte Kunden oder nur Werkzeuge?
Diese Frage muss beantwortet werden, bevor man aus 211 Auslieferungen eine Strategie ableitet. Die ehrliche Antwort: Ein Teil dieser Anfragen stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht von Kaufinteressenten, sondern von Werkzeugen, die KI-Sichtbarkeit messen.
Das Indiz ist die Wiederholung mit Länderaustausch. Derselbe Wortlaut über veraltete Produktdaten erscheint dreimal: einmal ohne Länderbezug mit 84 Auslieferungen, einmal mit "in deutschland" mit 21 und einmal mit "in österreich" mit 19. Ein echter Interessent formuliert seine Lage einmal. Wer denselben Satz systematisch durch Ländervarianten schickt, misst.
Für die Schlussfolgerung ändert das weniger, als es zunächst scheint. Solche Werkzeuge bilden bewusst die Formulierungen nach, die Käufer tatsächlich verwenden, denn sonst wäre ihre Messung wertlos. Die Position, die dabei herauskommt, ist echt. Und der Rest des Bestands trägt Anfragen, die nach einzelnen Fällen klingen: eine Ästhetikklinik mit veralteten Preisen, ein Fintech, das mal auftaucht und mal nicht, ein Vorstand, der vor der Budgetfreigabe Zahlen sehen will.
Was sagen die Marktzahlen?
Die eigene Beobachtung deckt sich mit den Erhebungen. G2 hat im März 2026 1.076 B2B-Entscheider aus Nordamerika, EMEA und dem asiatisch-pazifischen Raum befragt. Die Ergebnisse zur Recherchephase:
| Aussage | Anteil |
|---|---|
| Beginnt die Recherche häufiger bei einem KI-Chatbot als bei Google | 51 % |
| Nutzt KI-Chatbots irgendwo im Rechercheprozess | 71 % |
| Nutzt weiterhin auch Google an irgendeinem Punkt | 80 % |
| Wählte wegen einer KI-Auskunft einen anderen Anbieter als erwartet | 69 % |
| Kaufte bei einem Anbieter, von dem man vorher nie gehört hatte | 33 % |
| Nutzt Deep-Research-Funktionen regelmäßig | 41 % |
| Verwendet Reasoning-Modelle für wichtige Entscheidungen | 44 % |
Zwei Zeilen davon sind für mittelständische Anbieter die interessantesten. Die 33 Prozent, die bei einem vorher unbekannten Anbieter gekauft haben, beschreiben eine Tür, die es im klassischen Suchgeschäft so nicht gab: Bekanntheit ist keine Voraussetzung mehr, um in die engere Auswahl zu kommen. Und die 41 Prozent, die Deep Research nutzen, erklären die Wortzahl in der Search Console. Deep-Research-Läufe zerlegen einen Auftrag in Teilfragen und stellen sie nacheinander - das erzeugt genau die langen, ausformulierten Zeilen.
Warum rutscht die Position bei langen Anfragen ab?
Ein Stichwort stellt eine Bedingung. "ki agentur münchen" verlangt eine Leistung und einen Ort. Ein Auftragsprompt stellt vier oder fünf gleichzeitig, und zwar solche, die selten auf einer Seite zusammenstehen.
Nehmen wir die Anfrage über die Softwarekategorie, 39 Wörter, zwölfmal ausgeliefert, Position 65. Darin steckt: Die Firma verkauft Software. In KI-Vergleichen wird sie falsch beschrieben. Wettbewerber werden korrekt dargestellt. Gesucht wird eine Agentur. Die soll die Darstellung in ChatGPT gezielt verbessern können. Und es sollen konkrete Anbieter genannt werden.
Eine Seite, die überschrieben ist mit "KI-Sichtbarkeit" und erklärt, was GEO bedeutet, erfüllt davon eine Bedingung. Sie ist thematisch richtig und trotzdem die schlechtere Antwort als eine Seite, die den Fall beschreibt: falsche Produktangaben im Wettbewerbsvergleich, wer davon betroffen ist, wie die Korrektur abläuft.
Das ist kein Rankingproblem im klassischen Sinn. Die Seite ist indexiert, sie ist schnell, sie hat Struktur. Ihr fehlt die Deckung mit einer Situationsbeschreibung.
Was ein Auftragsprompt von einer Seite verlangt
Aus den sechzehn Anfragen im Bestand lassen sich die wiederkehrenden Bestandteile herauslösen. Jeder Auftrag enthält mindestens vier davon.
| Bestandteil | Beispiel aus den Daten | Was die Seite dazu sagen muss |
|---|---|---|
| Auslöser | "ist uns gegenüber kunden negativ aufgefallen" | Welches Ereignis den Bedarf erzeugt |
| Betroffener | "unsere ästhetikklinik", "unser fintech" | Für welche Art von Unternehmen die Leistung gedacht ist |
| Vermutete Ursache | "weil unsere positionierung nirgends klar formuliert ist" | Woher das Problem kommt und ob die Vermutung stimmt |
| Gebiet | "in deutschland", "in österreich", "uk agencies" | Wo gearbeitet wird, ausgeschrieben statt vorausgesetzt |
| Erwartete Leistung | "ki-faktencheck mit quellenbereinigung" | Was genau geliefert wird, mit dem Namen, den der Kunde benutzt |
| Form der Antwort | "nenne mir konkrete namen" | Firmenname, Ort und Kontaktweg an einer Stelle, zitierfähig |
Der letzte Punkt wird am häufigsten übersehen. Wenn ein System aufgefordert wird, Namen zu nennen, braucht es einen Absatz, aus dem sich ein Name, eine Region und eine Leistung zusammen entnehmen lassen. Steht der Firmenname nur im Impressum und die Leistung nur in einer Überschrift, ist die Seite als Quelle brauchbar, als Antwort auf "nenne mir konkrete Anbieter" aber nicht.
Wie schreibt man für Auftragsprompts?
Nicht, indem man für jede denkbare Formulierung eine eigene Seite baut. Das erzeugt dünne Inhalte, die als solche erkannt werden, und die Zahl möglicher Formulierungen ist ohnehin unbegrenzt.
Der wirksamere Weg führt über die vorhandenen Seiten. Vier Ergänzungen decken den Großteil der Bedingungen ab, die in Aufträgen wiederkehren:
Den Anlass benennen, nicht nur die Leistung. Statt "Wir verbessern Ihre Sichtbarkeit in KI-Systemen" der Satz, der die Lage beschreibt: "Ein Kunde zitiert eine Produktangabe, die seit zwei Jahren nicht mehr stimmt." Der Auftrag des Interessenten beginnt fast immer mit einem solchen Ereignis.
Die Zielgruppe ausschreiben. "Für mittelständische Unternehmen" ist zu unscharf, um eine Bedingung zu erfüllen. "Kanzleien, Praxen, Softwareanbieter und Fachhändler mit zehn bis zweihundert Beschäftigten" ist prüfbar.
Das Gebiet nennen, auch wenn es selbstverständlich scheint. Anfragen tragen fast immer einen Ortsbezug. Wer nur "bundesweit" schreibt, verliert gegen einen Anbieter, der Regionen ausschreibt.
Die Abgrenzung mitliefern. Was die Leistung nicht umfasst, ist für ein auswählendes System genauso wertvoll wie das, was sie umfasst. Es verhindert, dass die Seite bei unpassenden Aufträgen ausgespielt wird, und macht sie bei passenden glaubwürdiger.
Wie diese Angaben in KI-Antworten überhaupt ankommen, hängt daran, welche Quellen die Systeme heranziehen. Welche das sind und wie man hineinkommt, steht im Beitrag über die Quellen hinter KI-Antworten.
Woran erkennt man, ob es wirkt?
Am selben Ort, an dem der Befund entstanden ist. Die Auswertung lässt sich in der Search Console ohne Zusatzwerkzeug wiederholen: Anfragen nach Wortzahl filtern, etwa über einen regulären Ausdruck auf zwölf oder mehr Wörter, und die durchschnittliche Position dieser Gruppe getrennt von den kurzen Anfragen betrachten.
Drei Größen sind aussagekräftig, wenn man sie über mehrere Monate verfolgt:
- Die Positionsdifferenz. In unserem Fall 51,4 Punkte. Sie ist der direkte Gradmesser dafür, ob die Inhalte Situationsbeschreibungen abdecken oder nur Stichwörter.
- Die Zahl unterschiedlicher Auftragsprompts. Steigt sie, wird die Website für mehr Situationen als möglicherweise passend erkannt, auch wenn die Position noch schlecht ist.
- Die erste Klickzahl über null. Bei Position 61 klickt niemand. Der erste Klick aus einem Auftragsprompt ist das Signal, dass die Seite in den sichtbaren Bereich gerückt ist.
Diese drei Zahlen ersetzen keine vollständige Messung der KI-Sichtbarkeit, sie sind ein Ausschnitt aus einer Datenquelle, die ohnehin vorliegt. Wie eine belastbare Messung insgesamt aufgebaut wird und wo ihre Grenzen liegen, behandelt der Beitrag zum Messen der KI-Sichtbarkeit.
Was das für die nächsten Monate heißt
Der Anteil von 2,4 Prozent wird sich verschieben, und die Richtung ist absehbar. Wenn 51 Prozent der Entscheider ihre Recherche häufiger bei einem KI-Chatbot beginnen als bei Google und 41 Prozent regelmäßig Deep Research einsetzen, wächst der Anteil der Anfragen, die als ausformulierter Auftrag beginnen.
Bemerkenswert ist dabei weniger das Wachstum als die Verteilung der Absicht. Die 8.154 Auslieferungen aus kurzen Anfragen stammen überwiegend von Menschen, die einen Fachbegriff nachschlagen. Die 211 aus Auftragsprompts stammen von Unternehmen, die ein konkretes Problem beschreiben und um Anbieternamen bitten. Das ist der Unterschied zwischen Reichweite und Nachfrage.
Für die eigene Website heißt das nicht, den Aufbau zu ändern. Es heißt, jede Seite, die eine Leistung beschreibt, um die Angaben zu ergänzen, nach denen in Aufträgen gefragt wird: Anlass, Adressat, Gebiet, Abgrenzung. Das sind vier Absätze, keine neue Struktur.
Häufige Fragen
Was ist ein Auftragsprompt? Eine Suchanfrage, die kein Stichwort mehr ist, sondern ein ausformulierter Auftrag an ein KI-System. Sie beschreibt eine Situation, benennt ein Problem und endet meist mit einer Anweisung wie "suche online nach Anbietern und nenne mir konkrete Namen". In unseren Daten liegt die Länge zwischen 13 und 56 Wörtern, im Mittelwert bei 43.
Warum tauchen diese Anfragen überhaupt in der Search Console auf? Weil KI-Assistenten für ihre Antworten im Web recherchieren. Übergibt das System den Auftrag ganz oder teilweise an eine Suchmaschine, protokolliert die Search Console ihn wie jede andere Anfrage. Deshalb stehen dort Sätze mit über vierzig Wörtern neben klassischen Stichwörtern.
Sind das echte Interessenten oder automatisierte Werkzeuge? Beides, und die Grenze lässt sich mit den Daten der Search Console nicht sauber ziehen. Wenn derselbe Wortlaut in Varianten für Deutschland, Österreich und die Schweiz erscheint, deutet das auf ein Monitoring-Werkzeug hin. Diese Werkzeuge bilden aber genau die Formulierungen nach, die Käufer verwenden, weshalb die Positionen trotzdem aussagekräftig sind.
Warum steht unsere Seite bei langen Anfragen schlechter? Weil ein Auftrag mit vierzig Wörtern mehrere Bedingungen gleichzeitig stellt: Leistung, Region, Unternehmensgröße, Anlass. Eine Seite, die nur auf ein Stichwort optimiert ist, erfüllt davon eine. Das System sucht die Quelle, die möglichst viele Bedingungen an einer Stelle beantwortet.
Muss ich jetzt für jeden denkbaren Prompt eine Seite bauen? Nein, das skaliert nicht und wird als dünner Inhalt erkannt. Sinnvoller ist, die vorhandenen Seiten um die Angaben zu ergänzen, die in Aufträgen wiederkehren: für wen die Leistung gedacht ist, in welchem Gebiet sie erbracht wird, welcher Anlass sie auslöst und was sie nicht abdeckt.
Wie erkenne ich diese Anfragen in meinen eigenen Daten? In der Search Console die Abfrage nach Wortzahl filtern, etwa über einen regulären Ausdruck auf zwölf oder mehr Wörter. Was übrig bleibt, sind fast ausschließlich Auftragsprompts. Die Positionen dieser Zeilen getrennt von den kurzen Anfragen zu betrachten, zeigt die Lücke sofort.
Lohnt sich das bei nur zwei Prozent der Auslieferungen? Der Anteil ist heute klein, die Absicht dahinter aber die stärkste im gesamten Datensatz. Wer eine Situation ausformuliert und um Anbieternamen bittet, steht kurz vor der Auswahl. Zum Vergleich: Bei der Mehrheit der kurzen Anfragen recherchiert jemand einen Fachbegriff, ohne etwas beauftragen zu wollen.
Quellen und Stand
Die Daten zur eigenen Website stammen aus der Google Search Console für den Zeitraum vom 2. bis 29. August 2026, abgerufen am 30. August 2026. Grundlage sind 372 Anfragezeilen mit 8.672 Auslieferungen. Die Abgrenzung der Auftragsprompts folgt den im Text genannten drei Merkmalen.
Die Marktzahlen stammen aus dem AI Search Insight Report von G2, veröffentlicht 2026, Erhebung im März 2026 unter 1.076 B2B-Entscheidern aus Nordamerika, EMEA und dem asiatisch-pazifischen Raum, ergänzt um 39 Interviews mit B2B-Software-Marketern.
Wer prüfen möchte, wie das eigene Unternehmen derzeit in KI-Antworten dargestellt wird, findet den Einstieg im Beitrag darüber, warum KI ein Unternehmen gar nicht nennt.
Findet ChatGPT Ihre Website überhaupt?
Der KI-Sichtbarkeits-Check prüft in unter einer Minute, ob KI-Assistenten Ihre Seite abrufen, verstehen und zitieren können. Acht Prüfpunkte, konkrete Lösung je Befund. Ohne Anmeldung.
Jetzt kostenlos prüfenKI-Sichtbarkeit: Analyse und Korrektur
Was ChatGPT, Perplexity und Gemini über Ihr Unternehmen sagen, aus welchen Quellen es stammt und wo der Wettbewerb steht - mit Maßnahmenliste statt Punktzahl.
Weitere Artikel
KI-Agenten im Kundenservice: Revolution der digitalen Kommunikation 2025
Entdecken Sie, wie KI-Agenten den Kundenservice 2025 revolutionieren und 24/7 intelligente, effiziente Kundenkommunikation für Ihr Unternehmen ermöglichen.
Automatisierung im Mittelstand: KI als Schlüssel zur Effizienzsteigerung
Wie der Mittelstand 2025 durch KI-Automatisierung Effizienz steigert, Kosten senkt und dem Fachkräftemangel entgegenwirkt. Jetzt Potenziale entdecken.